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Essaypreis-Wettbewerb / Essay Prize Competition

 

“What is the future of inequality among people, and how can it be changed by social and cultural practice?”

 

“Wie sieht die Zukunft der Ungleichheit zwischen den Menschen aus, und wie kann sie durch soziale und kulturelle Praxis geändert werden?

 

Die Essay-Frage:

Die Preisfrage dieses Wettbewerbs basiert auf der Frage, die 1754 von der Academie in Dijon gestellt wurde - "Welches ist der Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen und ist sie durch das Naturgesetz gerechtfertigt?" -  und die das Essay über die Ungleichheit von Jean-Jacques Rousseau hervorbrachte (der für diesen Essay allerdings nicht den Preis gewann).

Auch wenn die ursprüngliche Frage bis heute vielleicht nicht als ausreichend beantwortet gelten kann, haben wir die Preisfrage der Ausrichtung des Kompetenzfeldes IV der Universität zu Köln „Kulturen und Gesellschaften im Wandel“ angepaßt. Die Frage wurde verändert (a) von den Ursprüngen zur Zukunft, (b) vom Naturgesetz hin zu Praxis des Menschen und (c) durch Umkehrung der zweifachen Logik der Ursprungsfrage: Unser Wettbewerb lädt einen evidenzbasierten Beitrag zum zweiten Teil der Frage ein und einen eher spekulativen Beitrag zum ersten Teil der Frage.

Diese Veränderungen geben gegenwärtige Ausrichtungen in der Forschung zu sozialem und kulturellen Wandel wieder, die (a) zunehmend gefragt ist, die Zukunft mit zu gestalten, die (b) sich auf die ermöglichenden und erschwerenden Auswirkungen von sozialer und kultureller Praxis im Prozess des Zukunftgestaltens konzentriert und die (c) der Erkenntnis folgt, dass die Zukunft sowohl offen ist als auch durch die Praktiken der Menschen beeinflußt wird.

Der Wettbewerb ist für Mitglieder aller Fakultäten und Fächer der Universität zu Köln geöffnet. Der Schwerpunkt auf die Zukunft schließt geschichtliche Beiträge darüber, wie die Zukunft in der Vergangenheit oder im long durée gestaltet wurde, nicht aus. Der Wettbewerb gestattet sowohl eher geisteswissenschaftliche als auch Verhaltens-wissenschaftliche Ansätze zu menschlichem Handeln und er gibt die Verteilung zwischen spekulativen und evidenzbasierten Anteilen im Essay nicht vor.

 

The essay question

The question of this competition is mapped on the question posed in 1754 by the Academy of Dijon -“What is the origin of inequality among people, and is it authorized by natural law?”- which gave rise to the “inequality” essay by Jean-Jacques Rousseau (who did not win the prize for his answer to this particular question).

Although the original question may not be considered to be sufficiently answered, the prize question has been adapted to current concerns of the University of Cologne Competence Area IV “Cultures and Societies in Transition”. The question has been shifted (a) from origins to the future, (b) from natural law to human practices and (c) by inverting the twofold logic of the original question: our competition invites an evidence-based contribution to the second part of the question and a more speculative contribution to the first part of the question. These shifts follow current orientations in research on social and cultural transitions which (a) are increasingly becoming involved in demands to help shaping the future, (b) focus on the enabling and disabling effects of social and cultural practices on the process of future-making and (in)equality and (c) follow a recognition that the future is both, open and influenced by human practice.

The competition is open to members across all faculties and disciplines of the University of Cologne. The emphasis on the future does not exclude historical contributions about how the future was envisaged in the past or is prepared in the long durée, it allows for both more humanistic and more behaviouristic approaches to human practice and it does not predetermine the proportions of speculative/empirical thought in the contribution.

 

Zugelassen sind ALLE Mitglieder der Universität zu Köln:

  • Sie sind zum Zeitpunkt der Einreichung als Student/in (BA, MA, PhD) an der Universität zu Köln eingeschrieben.
  • Sie sind Mitarbeiter/in in Verwaltung und Technik der Universität zu Köln.
  • Sie sind Wissenschaftler/in an der Universität zu Köln.
  • Jeglicher disziplinärer und beruflicher Hintergrund ist zugelassen.

Eligible are ALL members of the University of Colognee:

  • You are enrolled as a student (BA, MA, PhD) at the University of Cologne at the time of submission
  • Or you are a member of the administrative and technical staff of the University of Cologne
  • Or you are a member of the academic staff of the University of Cologne
  • Any disciplinary background is eligible

 

Ihre Einsendung:

  • Ein Essay, das auf die Wettbewerbsfrage antwortet, auf Deutsch oder Englisch.
  • Länge zwischen 200 und 4000 Wörtern (ohne Leerzeichen)
  • Eingereicht als ein pdf per email an ca-transitionSpamProtectionuni-koeln.de vor dem 15. Juli 2019 23:59 Uhr

Your submission:

  • an essay that responds to the question as posed by the competition, either in English or in German
  • length of the essay between 2000 and 4000 words (not counting spaces)
  • submitted in one pdf per email to ca-transitionSpamProtectionuni-koeln.de before July15, 2019 (11:59 pm)

 

Wettbewerb und Preise:

Essays werden anonym und durch zwei unabhängige Gutachten einer interdisziplinären Jury der Universität zu Köln und der International Faculty beurteilt

  • Die Kriterien sind (1) Originalität, (2) Kohärenz, (3)  Bezug zum Wissensstand mit Blick auf (Un)gleichheit
  • Preise für die besten Essays sind hochwertige TabletComputer, die von den Gewinnern zu weiterer (Feld-)Forschung zum Thema genutzt werden können.
  • Die Veröffentlichung der besten Essays ist vorgesehen.

The competition and prizes:

The essays will be judged through double-blind anonymous review by an interdisciplinary jury consisting of UoC staff and International Faculty

  • Criteria are (1) originality, (2) coherence, (3) resonance with existing knowledge on (inequality)
  • Prizes for the best entries are high-end tablet computers, prize winners may use these devices for further (field) research on the topic
  • A publication of the most highly rated top  essays of the competition is envisaged