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Past Events 2016

Mexikowoche

Migration und kulturelle Identität in Mexiko in Vergangenheit und Gegenwart

20.-27. November 2016

Universität zu Köln,  Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt.

 

Organisation: Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Romanisches Seminar, Global South Studies Center (GSSC) und Competence Area VI "Cultures and Societies in Transition" der Universität zu Köln.

Ende November 2016 fand in Köln eine Woche rund um Geschichte und Gegenwart Mexiko mit Fokus auf Migration und Identität statt. 

Im Rahmen dieser Woche haben Wissenschaftler_innen, Fachleute, Medienmenschen und Künstler_innen aus Deutschland und Mexiko unterschiedliche Aspekte der Geschichte, Literatur, Kultur und Politik Mexikos dem interessierten Publikum nahegebracht und miteinander diskutiert. Nach der Eröffnung, die für alle Interessierten geöffnet war, setzten sich Forscher_innen aus Köln und Mexiko in einem wissenschaftlichen Workshop mit historischen und literarischen Fragestellungen zur interdisziplinären Thematik „Migration und kulturelle Identität in Vergangenheit und Gegenwart“ auseinander. Als weitere Punkte rundeten kommentierte Filmvorführungen, eine ebenfalls kommentierte literarische Lesung in Anwesenheit der Autorin sowie eine Podiumsdiskussion zu aktuellen Thematiken diese Woche ab. Die Podiumsdiskussion hat die Thematik der Woche durch aktuelle Bezüge auf (Trans-)Migration, Gewalt und Aushandlungsprozesse von Gestaltungsmöglichkeiten und Machtmechanismen bereichert. Dadurch konnte ein vollständigeres Bild dieser komplexen Problemstellungen und ihrer Geschichte gezeichnet werden; umgekehrt ermöglichte dies eine Verortung der akademischen Ergebnisse im aktuellen Kontext. Zu guter Letzt freute es uns natürlich, mit diesem Abschluss der Mexiko-Woche die Ergebnisse der wissenschaftlichen, literarischen und allgemeinen Diskussion einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Ansprechpartnerin: Sofie Steinberger, E-Mail: forum-ethnicity(at)uni-koeln.de

Workshop

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“Monetary Games”, “Big Data” and “Mereological Magic”– Gambling, Speculation and Numerology in an Age of Uncertainty

a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities, University of Cologne (in cooperation with the Competence Area IV "Cultures and Societies in Transition")

7 - 8 November 2016

 

 

Workshop

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Prof. Dr. Peter Ludes

„Media Upheavals of National Myths: Europe and China“

4. - 5. November 2016

Alter Sentassal, Universität zu Köln

Der in Kooperation der kulturwissenschaftlichen Chinastudien und der Competence Area IV "Cultures and Societies in Transition" der Universität zu Köln der Universität zu Köln, den Sozial- und Medienwissenschaften der Jacobs University Bremen und den interkulturellen Medienwissenschaften der Universität Siegen durchgeführte Workshop „Media Upheavals of National Myths: Europe and China“ untersuchte und verglich (Re)Produktionen und Transformationen nationaler Mythen in Europa und China in Wechselwirkung mit den medialen Umbrüchen des Informationszeitalters. Die Brüche und Kontinuitäten medialer Mythenbildungen wurden aus anthropologischer, techno-ökonomischer, politischer und ästhetisch-künstlerischer Perspektive diskutiert und hinsichtlich der Frage nach einer Inter- und Transnationalität von Mythenbildungen auf den Prüfstand gehoben. Dabei wurde in Zusammenhang mit dem Aufstieg der Computer- und Telekommunikationstechnologien nach den sich wandelnden Dispositionen von Kommunikation, dem Zugriff auf ihre technischen Medien und den Welt- und Selbstbeschreibungen ihrer menschlichen Akteure gefragt. Die zunehmende Verbreitung der Informationstechnologien beschleunigt den techno-ökonomischen Prozess der Mediatisierung sozialer Sphären. Dabei wurde u.a. den folgenden Fragen nachgegangen: Inwieweit eröffnet dieser Prozess partizipatorische und emanzipatorische Möglichkeitsräume, inwieweit dient er repressiven Mechanismen profitorientierter Unternehmen und machtorientierter politischer Institutionen? In welchen Wechselwirkungen steht dieser soziopolitische und techno-ökonomische Wandel mit der medialen und ästhetisch-künstlerischen Repräsentation von Mythen in Europa und China? Dienen diese auch im 21. Jahrhundert dem Erhalt nationaler Gemeinschaften oder sind Mythen im glo/kalen Informationszeitalter zu transnationalen Erzählungen geworden?

Workshop

Pracht, Preis, Prestige im Mittelalter

3. - 4. November 2016

a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, Aachener Straße 217, Raum: 3.A06

Die mittelalterliche Gesellschaft war durchzogen von vielschichtigen kompetitiven und agonalen Elementen. Die verschiedenen, z.B. monetären oder symbolischen, Komponenten dieser Kommunikations- und Konkurrenzsituation stehen im Mittelpunkt des internationalen Workshops. Dabei sollen die auf Sicherung sozialer und ökonomischer Ressourcen abzielenden Aushandlungsstrategien sowie ihre Darstellung in Kunst und Literatur untersucht werden.

Der internationale Workshop wurde von der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne und dem Institut für Altertumskunde der Universität zu Köln in Kooperation mit dem Kompetenzfeld IV "Kulturen und Gesellschaften im Wandel" der Universität zu Köln und dem Deutschen Historischen Institut Paris veranstaltet.
Die in Köln begonnene Diskussion wird im kommenden Februar in Paris fortgesetzt. 

Veranstalter: Ursula Gießmann, Bernhard Hollick und Vanina Kopp

Lesung argentinischer Autoren mit Diskussion

 

La narrativa argentina contemporánea: escritura y traducción

24. Oktober 2016

Alter Senatssaal, Universität zu Köln

La narrativa argentina contemporánea: escritura y traducción

24. Oktober 2016, 15-19 Uhr

Alter Senatssaal, Hauptgebäude, Universität zu Köln

La narrativa argentina contemporánea: escritura y traducción

24. Oktober 2016, 15-19 Uhr

Alter Senatssaal, Hauptgebäude, Universität zu Köln


Der gut besuchte Studientag zur argentinischen Literatur der Gegenwart begann mit zwei Beiträgen zur Übersetzung. Während  Vera Gerling an Hand einiger prominenter Beispiele die Geschichte der Übertragung argentinischer Erzählungen ins Deutsche skizzierte, stellte Diego Lorenzo das staatliche «Programa Sur» zur Übersetzungs-förderung vor. Anschließend lasen vier Autorinnen und Autoren, die Argentinien auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vertraten, aus aktuellen Werken und stellten sich den Fragen des Publikums. Gabriela Cabezón Camara stellte ihren Roman La virgen Cabeza vor, Inés Fernández Moreno ihren Erzählungsband Malos sentimientos, Perla Suez ihren historischen Roman El país del diablo und Hernán Ronsino Lumbre, den bereits auf Deutsch erschienenen letzten Teil seiner Pampa-Trilogie. Die jeweils ausgiebigen Diskussionen wurden von Elena Abós, Victoria Torres, Wolfram Nitsch und Roland Spiller moderiert. Die Veranstaltung klang aus mit einem Empfang der Generalkonsulin der Republik Argentinien in Bonn, Magdalena von Beckh Widmanstetter.

International Conference

 

 

Nature and Environment in Australia

Wednesday, September 28, 2016 to Saturday, October 1, 2016

Organized by: University of Cologne

In cooperation with: Global South Studies Center Cologne (GSSC), Competence Area IV (Cultures and Societies in Transition), German Research Foundation (DFG), Rautenstrauch-Joest-Museum Köln

Venue: Neues Seminargebäude of the University of Cologne (conference venue), Rautenstrauch-Joest-Museum (Eröffnungsveranstaltung)


This year's conference of the Association of Australian Studies (Gesellschaft für Australienstudien) was hosted by the University of Cologne. The multidisciplinary conference meeting this year with the topic “Nature and Environment in Australia” addressed debates around Australia which often explore the attachment to place as well as the intrinsic qualities of landscape. Australia’s famously unique nature on the one hand and heated discussions around environmental justice and activism on the other provide a forum for fostering scholarly and creative work that explores the relationship between human culture, natural history and global ecologies. This conference was concerned both with notions of indigenous environmental knowledge, and ideas about how a diverse Australia is responding to global climate change, resource exploitation, land degradation, urban sprawl, and loss of biodiversity.


Filmvorführung und Diskussion

20. September 2016

19:30 Filmclub 813

UNE RÉVOLUTION AFRICAINE –
LES DIX JOURS QUI ONT FAIT CHUTER BLAISE COMPAORÉ


Regie: Boubacar Sangaré & Gideon Vink; Burkina Faso 2015
OF m. engl. UT; BluRay; 98 min.

Organisiert von FilmInitiativ Köln e.V. im Rahmen des 14. Afrika Film Festivals in Köln (www.filme-aus-afrika.de), 15.-25. September 2016, in Kooperation mit Communauté Burkinabé en Allemagne, Association des Ressortissants Burkinabé au NRW, africologne Theaterfestival und dem Kompetenzfeld IV „Kulturen und Gesellschaften im Wandel“ der Universität zu Köln.


Nach 27 Jahren ungeteilter Herrschaft in Burkina Faso wird das autoritäre Regime von Blaise Compaoré im Oktober 2014 durch eine von Millionen Menschen getragene Protestbewegung hinweggefegt. Nach der Ermordung des antikolonialen Präsidenten Thomas Sankara im Jahre 1987 hatte Compaoré sich an die Macht geputscht. Seitdem behauptete er seine Herrschaft mithilfe seines korrupten Familienclans und einer Seilschaft von Militärs und sonstigen Helfershelfern.
UNE RÉVOLUTION AFRICAINE– LES DIX JOURS QUI ONT FAIT CHUTER BLAISE COMPAORÉ dokumentiert das Ende seiner Diktatur und zeichnet die dramatischen Geschehnisse an den letzten zehn Tagen vor seinem Sturz nach. Dabei kommen sowohl Akteure der Basisbewegung zu Wort  als auch Vertreter der Partei von Compaoré. Der Film liefert damit ein differenziertes Bild der international bedeutsamen Ereignisse, die in Europa bislang nicht ansatzweise die Aufmerksamkeit erhielten, die sie verdienen.

Zur Diskussion des Films am 20. September  hatte FilmInitiativ den Leiter des Theaterfestivals Récréatrâles Etienne Minoungou aus Ouagadougou eingeladen. Er bat zum Auftakt um eine Gedenkminute für die Opfer, die für die Demokratiebewegung in seinem Land ihr Leben gelassen haben, und betonte anschließend voller Optimismus, dass sich die Burkinabé ihre neu gewonnene Freiheit – trotz aller Alltagsprobleme in dem bitterarmen Sahelland - nicht mehr so leicht würden nehmen lassen. Der Beleg dafür sei, dass sie einen konterrevolutionären Putschversuch von Militärs im September 2015 innerhalb einer Woche durch erneute Massenmobilisierung vereitelt hätten, um die ersten freien Wahlen in der Geschichte des Landes im November 2015 durchzusetzen.

Die Veranstaltung im Kino des Filmclubs 813 war mit mehr als 100 Interessierten gut gefüllt und im Anschluss an den Film gab es eine intensive Diskussion mit Etienne Minoungou unter reger Beteiligung des Publikums und der KooperationspartnerInnen aus den hiesigen Vereinen der Burkinabé.

Workshop

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"Kubanische Kunst und Restaurierung in Zeiten der Transition"

12. September 2016

Universität zu Köln, Philosophikum, Raum 0.012

Organisiert durch Dr. Albert Manke, Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Historisches Institut, Universität zu Köln, in Kooperation mit der Competence Area IV "Cultures and Societies in Transition" der Universität zu Köln, der Polnischen Wirtschaftskammer in Deutschland e.V. und dem Deutsch-Spanischen Kulturkreis "Antonio Machado" e.V.

Dieser Workshop versuchte eine aktuelle Bestandsaufnahme der Bedingungen, unter denen künstlerische Produktion derzeit auf Kuba geschaffen wird und unter ging der Frage nach, wie sich die tiefgreifenden Veränderungen in Zeiten der Transition auf die Konzeptualisierung von Kunstproduktion und die Zurückgewinnung und Erhaltung des kulturellen Erbes auswirken. Sowohl das künstlerische Schaffen als auch die Restaurierung des Kulturerbes werden in diesem weiterhin als sozialistisch definierten Land immer mehr durch die Einführung kapitalistischer Strukturen beeinflusst, insbesondere durch die monetären Anreize, die aus dem Tourismus resultieren. Zugleich existieren weiterhin Formen der (meist staatlichen) Kunstförderung und -produktion, die nicht primär auf den Profit ausgerichtet sind und die kulturelle Identität Kubas bewahren wollen bzw. ihre weitere Entwicklung fördern wollen. An diesem Workshop nahmen Expertinnen und Experten zur Geschichte und Kultur Kubas teil, sowie kubanische Künstlerinnen und Künstler.

Summer School

[sic!] Summer Institute Cologne – 2016: In Situ

22 August - 2 September 2016

University of Cologne


[sic!] Summer Institute Cologne is an international summer school that takes place annually at the Theaterwissenschaftliche Sammlung (Theatre Archive) of the University of Cologne and is a joint project with Northwestern University, Evanston, USA. It is co-led by Prof. Peter W. Marx (Cologne) and Prof. Tracy C. Davis (Northwestern University) and invites graduate students of the Humanities from all over the world to come to Cologne to participate in seminars, workshops, and lectures. The topic of [sic!] 2016 was “In Situ”. Seminars in Queer and Film Studies, Sound Studies, Theatre Historiography, and Urbanism Studies shed a light on the topic from different perspectives. The [sic!] Summer school 2016 “In Situ” examined the interrelation of arts and media with locations and concrete situations such as: How can the perception of an object be framed by its locale? What does a performance mean to a specific subculture in an urban space? In which ways do different buildings produce different sounds? From 22 August to 2 September 2016, 45 students from different countries  shared their thoughts, ideas, and provocations in eleven three-hour long seminar sessions. Each seminar was led by a faculty member of the University of Cologne and of Northwestern University, Evanston, USA. The students also took part in guided tours to Cologne’s Old Town and cathedral, boat trips down the river Rhine and in excursions to different sites in North Rhine-Westphalia. Students presented their own research in Poster Presentations and student-led intersections. Substantial funding from Competence Area IV enabled six graduate students from India to be part of [sic!] 2016.

Find more information on our website: http://sic.uni-koeln.de

Summerschool

24. - 31. Juli 2016

Serendipia: Migration als Chance

Universität zu Köln

Dies war ein interdisziplinärer Intensivkurs im Rahmen der Cologne Summer Schools, veranstaltet vom Arbeitskreis Spanien-Portugal-Lateinamerika/Centro Latinoamericano (ASPLA-CLAC) der Philosophischen Fakultät und dem Kompetenzfeld IV „Cultures and Societies in Transition“ in Zusammenarbeit mit einem Konsortium südeuropäischer und lateinamerikanischer Universitäten.
Es haben sich neben Kölner Professoren auch Masterstudierende, Doktoranden und Dozenten unterschiedlicher Disziplinen aus Europa, Nord- und Lateinamerika mit  eigenen Vorträgen beteilitgt und gemeinsam, undogmatisch und ergebnisoffen in strukturierten Diskussionen über den Zusammenhang zwischen Migration und Innnovation reflektiert, insbesondere über die Chancen,  Innovationpotential durch Serendipia zu steigern.
Ankerpunkte bei den Beiträgen waren Begriffe wie 'Suche', 'Begegnung' oder 'Erkennen' im Zusammenhang mit Wanderung(en) von Individuen und Kollektiven, wie sie von Historikern und in der Literatur beschrieben werden, aber auch neue Formen von Architektur, die auf einem universitären oder privatwirtschaftlichen Campus spontane Begegnungen von Forschern unterschiedlicher Disziplinen begünstigen sollen, und der bewusste Umgang mit dem Zufall in Literatur, Kunst, Musik und Informatik.

Arbeitssprachen: Spanisch und Englisch                                                                                                                     

Information und Einschreibung: http://lateinamerika.phil-fak.uni-koeln.de und Philosophikum Raum 1.011

Verantwortlich: Prof. a. D. Dr. Christian Wentzlaff-Eggebert

Podiumsdiskussion

23 June 2016, 19.00

Nach dem Exzess: Eine Bestandsaufnahme zur Silvesternacht von Köln und zu ihren Folgen - Eine Veranstaltung vom ZEITMAGAZIN

Venue: Gloria Theater, Apostelnsstraße 11, Köln

vergrößern:
„© Simone Sohl für DIE ZEIT“

Workshop

20 - 21 June 2016

Conceptual (Re)Locations of the ‘Global South’

By Sinah Kloß

What is the Global South? Who speaks about it, when and where, and how is the concept appropriated in different regions, by people, or in cultural productions who and which are part or constitutive of the Global South? What are the benefits and limitations of the concept? How has its meaning shifted and how has it been transformed over time? These were some of the key questions addressed and discussed during the workshop ‘Conceptual (Re)Locations of the “Global South”’, funded by the CA IV - Cultures and Societies in Transition and the Global South Studies Center and organized by Sinah Kloß (University of Cologne). The international workshop took place at the University of Cologne from 20-21 June 2016 and contributed to the refinement, systematization, and theorization of the concept ‘Global South’ across disciplinary boundaries. Its interdisciplinary approach created a space for dialogue on the increasingly popular term and concept. During the two days of workshop, ten participants and 25 guests discussed how nuanced approaches and conceptualizations of ‘Global South’ may address global relations of power and existing inequalities, rather than to refer to the Global South as a mere substitute for ‘Third World’ or ‘Developing Countries’. They analyzed what the Global South and respectively the Global North means, how and in which contexts the Global South is constructed and referred to, and which role migration, (im)mobilities, and cultural flows have on definitions of Global South and Global North. The academic disciplines represented were, amongst others, Social Anthropology, Sociology, Political Geography, Romance Studies, History, Gender Studies, Linguistic and Literary Studies, and Art History.
In the panel The ‘Global South’ as Heuristic Concept: Development Theory and Epistemic Inequalities (panel chair: Franz Krause, University of Cologne), Cláudio Costa Pinheiro (Federal University of Rio de Janeiro, Brazil), Marcin W. Solarz (University of Warsaw, Poland) and Syed Farid Alatas (National University of Singapore) discussed the heuristic relevance of the concept Global South, the (Global) South as an ontological condition and symbol of academic subalternity, as well as its capacity to address (or its risk of reinstating) eurocentrism.
In the second panel The ‘Global South’ in Social Sciences and Humanities (panel chair: Junko Maruyama, Tsuda College, Japan), Marcelo C. Rosa (Universidade de Brasilia, Brazil) and Nina Schneider (University of Cologne) continued the discussion on methodological challenges concerning the concept, highlighted the dangers of misappropriating it, emphasized the role of engaged intellectuals and discussed the (Global) South as an intellectual opportunity.
In the panel The Global South in the North? (panel chair: Andrea Hollington, University of Cologne), Roberto M. Dainotto (Duke University, USA), Madina Tlostanova (Linköping University, Sweden), and Ipek Demir (University of Leicester, UK) highlighted the relationality of Global North and Global South, the risks of reproducing dualist notions of world order, and discussed the Global South in terms of its capacity to challenge power structures and as mode of resistance.
The fourth panel (Re)Creating the ‘Global South’ (panel chair: Sarah Albiez-Wieck, University of Cologne) focused on cultural practices and representations, particularly unequal flows and the mobilities of art, literature, and artists. The contributors Leon Wainwright (Open University, UK) and Alexandra Ortiz Wallner (Humboldt University Berlin) also critically engaged with the relevance of materiality in the (re)construction of South-South relations and the role of archives in creating new perspectives on the Global South.
The workshop ended with a general discussion on the diverse themes addressed during the two days. The organizer plans the publication of selected conference contributions.

Summmerschool

14 - 17 June 2016

Dividing the World? Imperial Formations in Continental and Maritime Empires from the 17th to the 21st Century

The 4th GRAINES summer school takes a closer look at continental and maritime empires from the 17th to the 21st century. We focus on various forms of empires and imperialism, investigate the similarities and differences between imperial settings and discuss how imperial formations can be approached from various disciplinary and methodological standpoints.

 Understanding Empire: The Challenge of Biography

Opening Lecture by Ulrike von Hirschhausen (Rostock)

14 June 2016, 6 pm

Neues Seminargebäude, Room 004, University of Cologne

In her keynote lecture Prof. Dr. Ulrike von Hirschhausen (University of Rostock) addresses the potential of biographies as an approach to better understand how empires work. Taking the example of Sayaji Rao Gaekwad III, the Maharaja of the Indian state of Baroda, she explores his encounters with the colonial state both in India and in Britain around 1900. Her aim is to show the analytical potential of personal experiences in connecting and entangling the imperial space.

Expertengespräch

26. Mai 2016

Meet the Expert: Continuity, Convergence, Conversion: Refugee Narratives in Contemporary Theater

Venue: Dipartimento di Storia dell'Arte e Spettacolo,Università di Roma,  Via dei Volsci 122, R. 301.

Institut für deutsche Sprache und Literatur II, Universität zu Köln in Cooperation with the Dipartimento di Storia dell'Artee Spettacolo, Sapienza Università di Roma with support of Competence Area IV "Cultures and Societies in Transition", University of Cologne

The interrelationship between media, performing and visual arts have been widely discussed in the fields of both literary and theatre studies.  The focus of this research project points at the question of how forced migration is represented in contemporary drama and is embodied as a means of displacement on stage.  This entails a mutual, experimental exploration of the specific possibilities of textuality and performativity and their respective media apparatuses.  
The Sapienza University has a long tradition of theatre studies and competence in the re-search concerning the Performing Arts. Since the 1970s already, ‘Theatre made in Italy’ has had a major influence on visual dramatics for European post-dramatic theatre, which has enabled new varieties of visual dramaturgy to emerge in Germany.  In her studies Professor Valentini traces the new types of relationships both between theatre and contemporary real-ity and actors and the characters they play and examines the new roles demanded of both producers and audiences in the creation of theatrical art. She argues that theatre nowadays has become a privileged space within the panorama of contemporary art and aesthetic re-flection.  
In her presentation Prof. Valentini dwelled on how the use of videos on stage expands the possibilities of theatre and its forms of expression. This raised the question of which function is attributed to the videos and other documentary material in relation to the fictional events shown on stage.The viewing and analysis of RUMORE DI ACQUE (IT: 2010, R: Marco Marti-nelli) and of PORTO PALO. NOMI SU TOMBE SENZA CORPI (IT: 2006, R: Giorgio Barberio Corsetti) as well as the following discussion dealt with the question of how these selected examples point to the mediality of narration and thus also how forced migration can be nar-rated at all. The tendency to avoid linear narration and the tendency for sudden shifts be-tween different media elements reveals how well-suited hybrid narration is for generating sensitivity for the subject of forced migration.

Diskussion und Präsentation mit Künstlern aus Nigeria, Kenia und Burkina Faso

09. und 10. April 2016

„African Artivism“ – Kunst als politische Aktion

Venue: CAT Cologne, Rautenstrauch-Joest-Museum und Ebertplatzpassagen

Der Begriff Artivismus bezeichnet die Verbindung von Kunst („Art“) und Aktivismus als geistig-politische Bewegungen. Vier KünstlerInnen aus verschiedenen Ländern Afrikas, die in unterschiedlichen Kunstsparten aktiv sind, diskutierten über ihre politische Kunst in einer Podiumsdiskussion im Rautenstrauch-Joest-Museum und stellten Ausschnitte daraus vor.

Wura Natasha Ogunji arbeitet als feministische Performancekünstlerin in den Straßen von Lagos (Nigeria). Sam Hopkins beschäftigt sich mit den Biker-Communities in Nairobi und Köln – und damit mit Subkulturen, in denen nationale Identitäten mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Hellen Njeri fordert mit der Artivismus-Gruppe Pawa254 in künstlerischen Demonstrationen die kenianische Regierung heraus. Der Musiker Smokey ist mit seinem Sound zu einer der führenden Personen bei der Revolution in Burkina Faso avanciert.

Neben der Podiumsdiskussion im Rautenstrauch-Joest-Museum präsentierten die Künstlerinnen und Künstler ihre Aktionsformen auch bei zusätzlichen Veranstaltungen in den Räumen von CAT Cologne und weiteren Orten Kölns.

Diese Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum, dem Heinrich-Barth-Institut e.V., der Heinrich Barth Gesellschaft, CAT Cologne und Stimmen Afrikas / Allerweltshaus Köln statt.

Programm:

09. April 2016, 18 Uhr

Vernissage mit Wura-Natasha Ogunji (Nigeria)

Venue: CAT Cologne, Venloerstr. 24, 50672 Köln

10. April 2016, 13 Uhr

Talk and Creation mit Wura-Natasha Ogunji (Nigeria), Sam Hopkins (Kenia), Smockey (Burkina Faso) und Hellen Njeri Mwangi (Kenia)

Venue: Rautenstauch-Joest-Museum, Cäcilienstr. 29-33, 50667 Köln

10. April 2016, 16 Uhr

Performances mit Sam Hopkins (Kenia) und Smockey (Burkina Faso)

Venue: Gold und Beton, Ebertplatzpassagen Köln

Workshop

26. Februar 2016

"Kooperation zwischen privaten Stiftungen und Forschungseinrichtungen der Universität zu Köln mit Schwerpunkt Globaler Süden"

Venue: Rautenstrauch-Joest-Museum

Private Stiftungen gewinnen zunehmen an Bedeutung für Projekte, die den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern. Insbesondere die gesellschaftliche und entwicklungspolitische Relevanz der Themen, mit denen sich das Kompetenzfeld IV (CA IV) und das Global South Studies Center (GSSC) seit 2014 beschäftigen, ist für viele Stiftungen von besonderem Interesse.

Das Ziel des Workshops war es, bereits bestehende Kooperationen zwischen Stiftungen, dem Kompetenzfeld IV und dem GSSC weiterzuentwickeln und hier vor allem an die neuen thematischen und geographischen Felder anzuknüpfen. Außerdem wurde die Ausrichtung zukünftiger Kooperationen  erörtert und diskutiert.

Film und Gastvortrag

11.02.2016, 10.00 Uhr

"des...aparecer" (2012; ARG/URU/CHL) (dt. "du bist hier")

Venue: Raum 2.316 (Philosophikum)

Das romanische Seminar präsentierte a, 11.02.2016 im Beisein der argentinischen Regisseurin & Dozentin Juliana Fischbein ihren Dokumentarfilm "des...aparecer" (2012; ARG/URU/CHL). Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit Exil und Erinnerung sowohl in Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus in Europa als auch mit lateinamerikanischen Diktaturen der 1970er Jahre. Der Film ist den Exilierten und desaparecidos gewidmet und versteht sich als Beitrag diese im kollektiven Gedächtnis präsent zu halten. Eine anregende Diskussion mit der Regisseurin folgte der Darstellung.

Internationale Tagung

29.01.-30.01.2016

Die Grenzen des Prinzips. Die Infragestellung von Werten durch Regelverstöße in antiken Gesellschaften.

Venue: Konferenzraum des neuen Seminargebäudes

Im Rahmen der Tagung wurden Regelbrüche und Normenkonflikte in unterschiedlichen Bereichen antiker Gesellschaften untersucht. Dabei wurde insbesondere der Frage nach den Werten oder Prinzipien nachgegangen, die hinter diesen Normen zu vermuten sind. Zudem wurde untersucht, inwieweit ausgehend von Normenkonflikten eine Transformation bislang bestehender Werte und geltender Prinzipien oder eher deren Affirmation beobachtet werden kann.

 

Programm der Tagung